Meine Eindrücke zur Aufregung um Christian Schmidts Gastbeitrag.
Herrn Lotts Kommentar zum Gastbeitag von Christian Schmidt auf Spiegel Online ist ebenso lesenswert wie der eigentliche Stein des Anstoßes. Nur so nebenei muss ich gestehen, dass ich die wenigsten Artikel in einem Spielemagazin heute noch vollständig lese beziehungsweise – so gerne ich das auch immer tun würde – die Wertungen vollständig ignorieren kann. Bei den Tests oder Berichten, die ich dann vollständig lese, ist für mich dann doch immer das jeweilige abschließende Fazit des Journalisten wichtiger. In meinen Augen transportiert es unverfälschter den eigentlichen Eindruck, die eigentliche Emotion des Journalisten als der dazugehörige Artikel, der meistens nach einem Schema oder Formular abläuft. Und ganz unter uns: Mittlerweile habe ich das Geld mir die Spiele zu kaufen, die mich interessieren und kann mir so einen eigenen Eindruck bilden. Somit bin ich für die “einfache” (und das ist sie nicht) Spielekritik nicht Zielpublikum. Mir bereitet es dahingegen Freude ausführlich recherchierte Artikel zu einem Franchise oder Retro-Empfehlungen zu lesen oder eben die persönlichen – weil noch formlosereren – Eindrücke der Journalisten zu lesen. Gerade deshalb habe ich die GEE ganz gerne gelesen – auch wenn wie Lott richtig anmerkt, nicht alles was in der GEE veröffentlicht wurde auch gut war. Aber genug persönliches Gerante, folgt einfach dem Link zu Gunnar Lotts Reaktion auf Christian Schmidts Meinungsbeitrag und macht Euch selbst ein Bild. Ich freue mich über jede persönliche Stellungnahme von Euch.
http://kaliban.de/2011/09/zum-zustand-der-deutschen-spielekritik/